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Die Natur nutzt über ihre Selbstheilungskräfte die Möglichkeit ihr
biologisches Gleichgewicht zu erhalten. Erfolgen
Eingriffe von außen, gerät dieses System ins Ungleichgewicht. Je nach Schwere
des Eingriffs kann es bis zum Kollaps (umgekippte Gewässer) führen,
Was hat dies jetzt mit dem Koiteich und der alljährigen Algen- und Schlammplage zu tun?
Biologisch betrachtet ist der Koiteich nichts anderes als eine "Massentierhaltung" in einem künstlichen System, das so in der Natur nicht vorkommt!
Nur durch einen hohen Aufwand (Strom, Wasserwechsel, Filter- und Teichbakterien) gelingt es uns, das System am Leben zu erhalten und vor dem Kollaps zu bewahren. Durch gut gemeinte Fütterung findet immer eine Reaktion in Form von veränderten Wasserparametern statt.
Deshalb sollten die Ammoniak-, Nitrit-, Nitratwerte sowie die Wasserhärte häufiger kontrolliert werden. Bei einem starken Algenproblem ist der Hauptverursacher oft das Phosphat. Bekanntlich sind Phosphate und Nitrate gute Pflanzendünger. Zur Verdeutlichung: ein Gramm Phosphat hat genügend Nährstoffe für 10kg Algen!!!
Ein Kilogramm Futter beispielsweise enthält mehrere Gramm Phosphat. Algen nehmen Stickstoff-, Phosphatverbindungen und Schwermetalle auf. Sie speichern diese und geben sie während des Absterbens wieder an das Wasser ab. Damit wird das Teichwasser gerade zum Winter hin überdüngt.
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Deshalb ist die Hinzugabe von speziellen Bakterien, die sich von diesen Stoffwechselprodukten ernähren, und somit den Algen die Nahrungsgrundlage entziehen unerlässlich. Gerade im Frühjahr und Herbst ist dies existenziell wichtig.
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Wenn sich viele Algen im Teich befinden ist der Phosphatwert im Wasser gering, bis gar nicht messbar, da das Phospat nun in den Algen gespeichert ist. Die durchschnittliche Phosphatkonzentration in Koiteichen liegt bei ca. 1mg/l.
Ohne Wasserwechsel liegt dieser Wert of 10 mal so hoch! Natürliche Gewässer die einen Phosphatwert von über 0,3 mg/l aufweisen gelten als fäkal belastet !!!!!!
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Was können Sie dagegen tun?
Durch das Anlegen einer Sumpfzone (z.B. mit Wasserkresse) kann ein natürlicher Pflanzenfilter installiert werden, dieser verhindert dann eine starke Algenplage.
Die Natur reinigt sich dann durch den sog. Durchspüleffekt selbst. Das heißt, dass alle Stoffe, die zu einer Reaktion der Natur führen (Algenwachstum), werden so stark verdünnt, dass diese nicht notwendig ist.
In Japan kennt man diese Problematik nicht, da 100% Wasserwechsel im Monat in den Naturteichen Standard sind!
Da nur wenige diesem Beispiel folgen möchten, kann nur über eine Hinzugabe von zusätzlichen Bakterien (aus der Natur für die Natur) die Selbstreinigungskräfte der Teiche erhalten und unterstützt werden. Ohne diese Hilfestellung wendet die Natur ihr eigenes Entgiftungsprogramm an, was dann logischerweise vermehrtes Algenwachstum zur Folge hat, das der Teichfreund eigentlich zu verhindern versucht !
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Wichtig ist diese Maßnahme als Präventivmaßnahme zu Beginn der Saison, damit solche Probleme erst gar nicht auftreten. Die Bakterien vermehren sich innerhalb einer halben Stunde so stark das sie sich mindestens verdoppeln! Ratsam ist es deshalb die UV-Lampe für mehrere Stunden auszuschalten.
Nur so erzielen sie eine gewollte Vermehrung im Teichwasser, da die UV-Lampe bekanntlich alle Bakterien tötet. Dies ist ganz wichtig zu wissen !!!
Wir haben deshalb für Sie Ihr persönliches biologisches Teichpflegemanagement entwickelt und helfen Ihnen gerne mit unserem Baukastensystem. Bitte bedenken Sie, dass der biologische Kreislauf bereits mit dem richtigen Futter beginnt. Je hochwertiger die Inhaltstoffe, desto geringer die Ausscheidungen und damit die Wasserbelastung.
Übrigens: Algen in einer Länge von 2 cm sind in Ordnung.
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Nutzen Sie ihr Teichwasser auch zum Blumengießen. Durch das Nachfüllen erhöhen sie den Durchspüleffekt im Teich, Ausscheidungen und Algen werden reduziert und ihre Pflanzen werden gleichzeitig gedüngt! |
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